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I Accept

Hey, schön dass du da bist!
Heute werde ich dir zeigen, wie du auch in schwierigen Situationen wieder Sinn und Bedeutung findest!

Wir alle kennen Sie: Schicksalsschläge … Schon so ziemlich jeder von uns hat so etwas schon einmal erlebt. Etwas das uns emotional oder körperlich sehr weh getan und uns total aus der Bahn geworfen hat! Wie schaffen wir es aber, aus so einem Tief wieder herauszukommen?

Für mich hatte damals eine Frage alles verändert!

Es war die Frage:

„Was wäre, wenn alles in Deinem Leben für und nicht gegen Dich passiert?“

Warum aber ist diese Frage so extrem hilfreich? An sich ganz einfach! Denn sie gibt einer Situation, die wir im ersten Moment für aussichtslos oder deprimierend halten, einen Sinn und somit Bedeutung! Damit transformieren wir mit dieser einen Frage die gesamte Situation!

Abgesehen davon hängt gut und schlecht sowieso von unserer Bewertung ab, ohne diese ist alles neutral! Deshalb ist es oft ratsam gar nicht erst zu bewerten und das was passiert ist anzunehmen. Jetzt denkst Du Dir auch ganz zurecht, das ist doch viel leichter als gesagt! Aber trotzdem können wir etwas tun und lernen, besser mit solchen Situationen umzugehen! Das ist nämlich auch ganz klar eine Übungssache, wie die meisten Dinge im Leben …

Eine weise dies zu üben ist z.B. Meditation. Sie kann dir hierbei auf mehrere Arten helfen. Zum einen lernst du dabei die Dinge anzunehmen, auf der anderen Seite wirst Du generell achtsamer und bewusster. Das ist wiederum wichtig, da Du nichts tun kannst, wenn du gar nicht erst bemerkst, dass du wieder einmal bewertest!

Bei den meisten von uns ist dies nämlich schon zum Reflex geworden und wir bewerten alles ganz automatisch!  

Gut? Schlecht? Wer weiß das schon?

Und um Dir zu verdeutlichen, dass tatsächlich alles weder gut noch schlecht ist, will ich dir eine kurze Geschichte erzählen, die ich einmal in einem Buch aufgeschnappt habe!

Es ist eine Geschichte frei nach Ajahn Brahm:

„Vor langer, langer Zeit hatte sich einmal ein König in den Finger geschnitten ... Er rief seinen Leibarzt, der ihn auf der Jagd immer begleitete und ließ sich einen Verband anlegen. „Aber das wird doch wieder gut, oder?“, fragte der König. „Gut? Schlecht? Wer weiß das schon?“, antwortete der Arzt.

Die Jagd wurde fortgesetzt. Als sie in den Palast zurückkehrten hatte sich die Wunde infiziert. Also verlangte der König ein weiteres Mal nach seinem Leibarzt. Dieser reinigte die entzündete Stelle, trug behutsam eine Wundsalbe auf und erneuerte den Verband. „Aber das wird auch wirklich wieder gut?“, fragte der König, der allmählich etwas ängstlich wurde. „Gut? Schlecht? Wer weiß das schon?“, antwortete der Arzt auch diesmal.

Der König machte sich nicht grundlos Sorgen, denn innerhalb der nächsten Tage wurde die Entzündung so schlimm, dass der Finger amputiert werden musste. Aus Zorn auf seinen inkompetenten Leibarzt brachte ihn der König höchstpersönlich in den Kerker und sperrte ihn in eine Zelle. „Und wie ist es so im Gefängnis, Doktor?“ „Im Gefängnis Majestät? Gut? Schlecht? Wer weiß das schon?“, entgegnete der Arzt mit einem Achselzucken. Der ist ja nicht nur unfähig, sondern auch nicht ganz bei Trost, dachte der König.

Als die Amputationswunde nach einigen Woche ausgeheilt war, begab sich der König erneut auf die Jagd. Während er der Fährte eines Tieres folgte, wurde er von der übrigen Jagdgeselschaft getrennt und verirrte sich im Wald. Dabei fiel er den Angehörigen eines Eingeborenenstammes in die Hände.

Es war ihr Feiertag und nun hatten sie ein Opfer gefunden, das sie ihrem Dschungelgott darbringen konnten. Sie banden den König an einen Baum und während die Waldbewohner schon die Messer wetzten, begann ihr geistliches Oberhaupt zu singen und zu beten. Schließlich griff der Priester zum Messer, um dem König die Kehle durchzuschneiden. Als er plötzlich inne hielt und rief: „Nicht, dieser Mann hat nur neun Finger! Er ist nicht gut genug, um ihn unserem Gott zu opfern. Lasst ihn frei!“

In den nächsten Tagen gelang es dem König sich zum Palast durchzuschlagen. Dort angekommen suchte er sofort den Kerker auf, um sich bei seinem weisen Arzt zu bedanken. „Wegen dieses ganzen gut? schlecht? Wer weiß das schon, war ich geneigt euch für dumm zu halten. Jetzt aber weiß ich, dass ihr recht hattet. Dass ich meinen Finger eingebüßt habe, war gut, es hat mir das Leben gerettet. Schlecht aber war es von mir, euch ins Gefängnis zu sperren. Es tut mir leid.“

 „Was meint ihr Majestät? Wäre ich nicht im Kerker gewesen, wäre ich ebenfalls auf der Jagd gewesen und wäre ebenfalls gefangen genommen worden. Und im Gegensatz zu euch habe ich noch alle meine Finger…“

Du siehst also, dass wir nicht wirklich sagen können, was denn nun gut oder schlecht ist. Es kommt immer auf den Blickwinkel an!

Vom Vom Rückfall zum Vorfall

Und wie vorhin schon erwähnt, sind wir immer recht schnell beim bewerten und dazu kommt noch, dass diese meist nicht gerade positiv ausfällt. So sehen wir Fehler meist als Rückschläge oder Rückfälle, wenn es z.B. darum geht nicht mehr zu rauchen und wir den neuen Lebensstyle noch nicht einhalten konnten. Und auch hier wirkt es im ersten Moment tatsächlich wie ein Rückfall … eigentlich, lässt sich das ganze aber recht einfach umdeuten und somit transformieren.

Denn natürlich ist der angebliche „Rückfall“ auch neutral. Wir haben ihn lediglich negativ bewertet! Indem wir aber das Wort Rückfall zu Vorfall ändern, wird auch hier wieder schlecht zu gut! Aus dem Rückfall, der uns schwächer machte, wird nun ein Vorfall, aus dem wir lernen und stärker hervorgehen können! Denn wie das Wort schon sagt, ist ein Vorfall in gewisser Weise auch ein „Schritt“ nach vorne!

Und dieser zeigt uns lediglich, dass wir etwas noch nicht beachtet oder übersehen haben, dass zu diesem Vorfall geführt hat! Wie du siehst, solltest also grundsätzlich gut auf deine Wortwahl achten, denn unsere Worte, aber auch unsere Sprache beeinflussen maßgeblich unser Denken. Und wie du sicherlich weißt sind unsere Gedanken der Schlüssel zu fasst allem!

Schmerz als Chance, nicht als Antwort

Und bevor wir gleich zum Ende kommen, möchte ich eine Sache noch einmal ganz deutlich klar stellen. Wenn ich sage: „Durch Schmerz können wir wachsen“, dann meine ich es auch genauso … dass wir es „können“, nicht müssen! Das verstehen nämlich einige falsch. Denn schließlich ist es doch so, dass jemand der Schmerzen hat, nicht zwangsläufig wächst …

Dies kann zum einen daran liegen, dass der Schmerz noch nicht groß genug ist, zum anderen daran, dass der oder diejenige einfach noch nicht achtsam und bewusst genug ist. Denn bei einer achtsamen Person ist so gut wie immer weniger Schmerz von Nöten, bis diese etwas ändert. Deshalb denke nicht, dass Schmerz der Schlüssel ist! Er ist lediglich ein Hinweis, der dich darauf aufmerksam machen will, dass irgendetwas nicht stimmt! 

Schmerz ist schließlich auch nur eine Form von Energie, wie wir diese Energie nutzen, liegt allerdings ganz bei uns! Die einen nutzen sie, um voran zu kommen, die anderen … nun ja …

Zusammenfassung

Noch einmal zusammengefasst, können wir also sehr wohl etwas tun, auch wenn Dich das Leben einmal hart erwischt hat!

So erinnere dich an die Frage:

„Was wäre, wenn alles in Deinem Leben für und nicht gegen Dich passiert?“

Außerdem kannst du dich auf solche Situationen vorbereiten, indem du regelmäßig meditierst, dich weiterbildest und generell bewusster und achtsamer wirst!

Erinnere dich auch daran, dass du den Schmerz, den Du im Moment spürst, nutzen kannst, um voran zu kommen.

Und das war es auch schon wieder. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und du konntest etwas mitnehmen! Gib mir doch gerne ein Feedback, indem du mir einen Daumen hoch oder runter gibst, oder mir einen Kommentar schreibst. Und vergiss nicht den Newsletter zu abonnieren  falls dir es dir gefallen hat, 
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